»Übersetzen heißt auch Überleben«

(Walter Benjamin)

Die Übersetzungstätigkeit ist enorm wichtig für unsere Gemeinschaft, um das Aramäische (Surayt) aus dem jahrhundertlangen Dornröschenschlaf der Alltags- und Haussprache in den Status einer modernen Schrift- und Literatursprache zu überführen. Die Übersetzungstätigkeit ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Texte der Weltliteratur auch in gesprochener aramäischer Sprache lesbar werden, sie rezipier werden können und um eine Reflexion sowie ein Nachdenken über die Themen der Weltliteratur in der aramäischen Sprache zu ermöglichen.

Übersetzungen eröffnen Denkräume! In diesem Zusammenhang sei der deutsch-jüdischen Philosophen Walter Benjamin anzuführen, der das Übersetzen in diesem Sinne als schöpferische Tätigkeit beschrieben hat, und der feststellte: »Übersetzen heißt auch Überleben«

Es konnten bis jetzt Übersetzungstätigkeiten von exemplarischen Beispielen der Literatur unterschiedlichen Genres in die neuaramäische Sprache geleistet werden – von Kinderbüchern »Aschenputtel« (Qaṭmoniṯa) über Comics wie die »L’Odyssée d’Astérix« (Asteriks bu aṯro) bis hin zu Werken der Weltliteratur wie die berühmte »Schachnovelle« von Stefan Zweig (qufso).

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