NISIBIN – Aramäische Studien

Die Stiftung für Aramäische Studien schafft die Voraussetzungen für die Errichtung der Forschungsstelle für Aramäische Studien, sowie deren Finanzierung und Eingliederung an der Goethe-Universität Frankfurt.

Die Stiftung gewährleistet mit einem jährlichen Budget, dass der Wissenschaftsbetrieb in der Forschungsstelle in Form von zwei Doktorandenstellen dauerhaft und beständig stattfindet – und somit institutionalisiert wird. Darüber hinaus generiert die Stiftung im Rahmen des Wissenschaftsbetriebs Drittmittel für weitere Projekte. So wurden für die Jahre zwischen 2016 und 2020 Drittmittel von mehr als 500 000 € beantragt und erhalten. Dadurch konnte die Forschungsstelle um zwei weitere Mitarbeiterstellen erweitert werden.

Mit ihrem Kapital und Stiftungsmitteln – die eine Stiftung ausmachen – ist die Mitgliedschaft der Stiftung für Aramäische Studien im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ein weiteres notwendiges Kriterium für Errichtung und Aufbau einer Forschungsstelle. Als Mitglied im Stifterverband ist sie Teil eines Netzwerks zahlreicher Stiftungen großer deutscher Unternehmen, die in einem wissenschaftsfördernden Verband – dessen Schirmherr der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland ist – verwaltet werden und organisiert sind. Die Zugehörigkeit zum Stifterverband steht für eine Finanzgarantie und stellt eine seriöse Verwaltung der Stiftung sicher.

 

Auf Initiative des Vereins zur Förderung des Instituts für Aramäische Studien (ehemals „Fundatio Nisibinensis – Gesellschaft zur Förderung Aramäischer Studien“) wurde die „Stiftung für Aramäische Studien“ gegründet. Der Grundstein zur Gründung wurde feierlich am 30. Oktober 2009 im Spiegelsaal des Prince Carl Palais in würdigem Ambiente gelegt. Die offizielle Unterzeichnung des Stiftungsgeschäfts fand am 20. März 2010 im Senatsaal der Ruhr-Universität Bochum statt.