Fundatio Nisibinensis – Gesellschaft zur Förderung Aramäischer Studien 

NISIBIN – Aramäische Studien

Vielleicht wird der 26. Juni 2005 als historischer Tag für unser Volk in die Geschichte eingehen. In Heidelberg wurde an diesem Tag offiziell die Fundatio Nisibinensis – Gesellschaft zur Förderung Aramäischer Studien gegründet. Der Kreis Aramäischer Studierender Heidelberg e.V. (KrAS) ist seiner Vision, eine Art „Akademie der Wissenschaften“ zu schaffen, damit einen großen Schritt näher gekommen.

Die Meilensteine von der Ankündigung bis zur Gründung

  • Zum Abschluss des „2. Symposium Suryoye-l-Suryoye“ (15.–17. Oktober 2004) stellte der KrAS in Zusammenarbeit mit Dr. Shabo Talay erstmals die Fundatio Nisibinensis der Öffentlichkeit vor
  • Am 19. März 2005 ging der KrAS auf Einladung des Fernsehsenders Suroyo-TV nach Stockholm und präsentierte das Konzept
  • Im Rahmen der Vortragsreihe der HGS Paderborn am 16. April 2005 referierte der KrAS über das Projekt vor einem studentischen Auditorium
  • Offizielle Gründung der Fundatio Nisibinensis am 26. Juni 2005 in Heidelberg, Ratifizierung der Satzung und Wahl des Vorstandes

Nach Begrüßung der Teilnehmer durch den KrAS als Gründerkomitee folgte die Besprechung und Verabschiedung der Satzung.

Sinn und Zweck der Fundatio Nisibinensis

Wissenschaftliche Forschungen und Studien sind unerlässliche Grundlagen für die Weiterentwicklung eines Volkes. Daher verfolgt die Fundatio Nisibinensis in erster Linie die ideelle und finanzielle Förderung aramäischer Studien in jeglichen Fachbereichen. Das Hauptaugenmerk dabei liegt auf der Unterstützung und Förderung wissenschaftlicher Arbeiten zu Themen, die das syrische Erbe in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft betreffen.

Mit dieser Gesellschaft sollen finanzielle Mittel in einem Fond zusammengeführt werden mit welchem Wissenschaftler und Akademiker in ihren Forschungsarbeiten unterstützt werden. Darüber hinaus wird die Gesellschaft ein Wissenschaftsgremium beinhalten, mit dem Ziel selbst notwendige Projekte ins Leben rufen zu können.

Aufbau der Gesellschaft

Die Qualität der Arbeit der Fundatio Nisibinensis wird dadurch gesichert, dass ein Wissenschaftsgremium als dritte Säule neben Vorstand und Mitgliederversammlung den Verein trägt. Die Mitglieder dieses Gremiums stehen jeweils dem Fachbereich vor; in dem sie selber forschen. In diesem Bereich übernehmen sie die Verantwortung der Projekte.

Um die Transparenz der Gesellschaft zu wahren werden nicht nur die Protokolle der jährlichen Mitgliederversammlung, sondern auch die Berichte der Kassenprüfer veröffentlicht.

Wer kann mitmachen

Generell gibt es zwei Formen, der Gesellschaft als Mitglied beizutreten: Entweder als aktives Mitglied oder als Fördermitglied. Die entsprechenden Mitgliedsanträge befinden sich auf der Seite Mitgliedschaft.

  • Aktives Mitglied kann jeder Studierende oder Akademiker werden, der sich mit den oben genannten Zielen identifizieren kann und sich aktiv bei der Umsetzung.
  • Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Diese Möglichkeit steht jenen offen, welche die Gesellschaft passiv unterstützen wollen und von den satzungsmäßigen Zielen überzeugt sind.

Damit diese Ziele verwirklicht werden, bedarf es sowohl der aktiven Mitarbeit, als auch finanzieller Mittel. Jeder, der tatkräftig zum Erfolg der Gesellschaft beitragen will – unabhängig von seiner politischen und ideologischen Gesinnung, ist aufgerufen, als Mitglied beizutreten.