Stiftung für Aramäische Studien ist anerkannt und tritt Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft bei

Schwerpunkt für Aramäische Studien am Institut für Diaspora- und Genozidforschung wird belebt

Heidelberg, 16. Juni 2010

Die Fundatio Nisibinensis – Stiftung für Aramäische Studien ist vom Regierungspräsidium Karlsruhe am 04.05.2010 anerkannt worden und ist dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft beigetreten. Dies beschloss der Stiftungsvorstand in seiner ersten Sitzung am 12.06.2010 in Düsseldorf.

Zuvor bereits, am 10.06.10 nahm Vorstandsmitglied Josef Kaya im Namen der Stiftung an der Jahreshauptversammlung des renommierten Stifterverbandes teil. Der Stifterverband feierte dieses Jahr sein 90-jähriges Bestehen im Konzerthaus Berlin mit Bundeskanzlerin Merkel.

Adressiert an die Wirtschaft hob die Festrednerin Angela Merkel in der Jahreshauptversammlung des Stifterverbandes die Wichtigkeit der Stiftungen hervor: „Wir brauchen Ihr Engagement zum Wohle der Allgemeinheit mehr denn je.“ Dieses Engagement gilt umso mehr für die aramäische Gemeinschaft.Auf der Vorstandssitzung wurde ein weiterer Meilenstein für die Institutionalisierung der Aramäischen Studien gesetzt. Die Vorstandsmitglieder beschlossen, eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle im Institut für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum zu installieren und zu finanzieren, um den Aufbau des Schwerpunktes für Aramäische Studien unter Leitung von Prof. Dr. Dabag zu gewährleisten.

Martin Halef, 1. Vorsitzender der Stiftung: „Wir schätzen uns glücklich, Teil des Stifterverbandes zu sein. Als deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung sind wir richtig dort. Mit dem Stifterverband und dem Institut für Diaspora- und Genozidforschung haben wir zwei Partner, mit denen wir zuversichtlich sind, unser Ziel – den Aufbau eines wissenschaftlichen interdisziplinären Instituts für Aramäische Studien – zu erreichen.“