NISIBIN gründet „Stiftung für Aramäische Studien“ – Festlicher Gründungsakt mit Opernmusik

Unter der Überschrift „Wirtschaft trägt Wissenschaft“ fand der Festakt der Stiftungsgründung am 31. Oktober 2009 im Spiegelsaal des Palais Prinz Carl in Heidelberg statt.

Heidelberg, 31. Oktober 2009

Die Gründungsgala der Stiftung für Aramäische Studien wurde mit einem anspruchsvollen Programm von der Opernsängerin am Nürnberger Staatstheater Hrachuhi Bassenz (Sopran), Aram Badalyan (Violine), Arman Sahakyan (Klavier) und Kamill Hanna (Oud) musikalisch umrahmt. Das stilvolle Ambiente des Palais Prinz Carl mit seinem repräsentativen Charakter bot diesem historischen Tag einen würdigen Rahmen.

Die NISIBIN ist eine Initiative, die wissenschaftliche Projekte über die Aramäer anregt und sie finanziell fördert. Seit 2005 arbeitet die NISIBIN als eingetragener wissenschaftsfördernder Verein. Neben der Veranstaltung studentischer Seminare und internationaler Symposien wurden kleinere Forschungsprojekte gefördert und zudem auch das erste Buch in neu-aramäischer Sprache publiziert, nämlich eine Übersetzung von Antoines Saint-Exupérys „Der Kleine Prinz“. Die letzte Veröffentlichung ist die Übersetzung der „Kleinen Raupe Nimmersatt“ ins Aramäische, die vor wenigen Tagen präsentiert wurde.

Mit der Gründung der Stiftung für Aramäische Studien wird eine sichtbare Institution der aramäischen Gemeinschaft geschaffen. Die Aufgabe der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Geschichte und Gegenwart der Aramäer soll der Förderung des Wissens und der Bildung dienen, aber auch der Bewahrung der Geschichte und der Traditionen in einer modernen Welt.